March 16, 2026

Oncopeptides startet die MARINA-Studie, um die Evidenz aus der klinischen Praxis für Pepaxti in Deutschland zu untermauern

Am 16. März 2026 gab Oncopeptides den Start der MARINA-Studie in enger Zusammenarbeit mit iOMEDICO bekannt. Diese von Forschern initiierte, prospektive, nicht-interventionelle Studie (NIS) soll die Wirksamkeit, Sicherheit und Behandlungsmuster von Pepaxti (Melflufen) in Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit rezidiviertem, refraktärem multiplem Myelom (RRMM) unter realen Bedingungen untersuchen.

Die Studie konzentriert sich auf erwachsene Patienten in Deutschland, die zuvor bereits mindestens drei Therapielinien durchlaufen haben. Durch die Beobachtung von 50 Patienten an rund 25 Standorten soll MARINA die Lücke zwischen kontrollierten klinischen Studien und der klinischen Routinepraxis schließen.

Die Studie wird als investigator‑initiierte Studie durchgeführt, wobei iOMEDICO als Sponsor und Koordinator fungiert; die finanzielle Unterstützung erfolgt durch Oncopeptides.

Hauptziele der MARINA‑Studie

Die Studie nutzt die innovative operative Plattform SYNERGY, die eine flexible Aktivierung der Studienzentren ermöglicht, sobald ein geeigneter Patient identifiziert wird. Zu den wichtigsten Bewertungsbereichen gehören:

  • Primäre Wirksamkeit: Bewertung der Krankheitskontrollrate (Disease Control Rate, DCR), eines für Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung besonders relevanten Endpunkts.
  • Sicherheit und Verträglichkeit: Kontinuierliche Überwachung von (schweren) unerwünschten Ereignissen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen im Versorgungsalltag.
  • Nutzen als Bridging‑Therapie: Untersuchung des Einsatzes von Pepaxti durch Ärzte als Überbrückungstherapie vor anderen Immuntherapien, wie CAR‑T‑Zell‑Therapien oder bispezifischen Antikörpern.
  • Lebensqualität (Quality of Life, QoL): Bewertung patientenberichteter Endpunkte zur Erfassung des allgemeinen Gesundheitszustands der Patienten während der Behandlung.

Der Beginn der Patientenrekrutierung für die MARINA‑Studie ist mit dem Einschluss des ersten Patienten im zweiten Quartal 2026 geplant.

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